Hörspiele /O-Ton Geschichten / RaDioFeaTureS

 Hörspielwerkstatt ” O-Ton Geschichten” für Leute von 5-15

Begleitung und Anleitung zur Entwicklung eines Hörspiels.
Dem kulturellen Sound folgen,
der Melodie des Waldes lauschen,
einen Klangraum bauen und dabei Geräusche nachempfinden, ihnen auf den Grund gehen,
dafür ist hier Zeit und Raum.
Ohne komplizierten technischen Aufwand, mit viel
Zeit für Fragen und Antworten zum Thema, kramen wir Lieblingsgeschichten aus, betrachten bereits Geschriebenes oder entwickeln Neues.
Instrumente kommen zum Einsatz und interessante Musiker, Geräuschemacher und Reporter verraten uns ihre Tricks.

Die entstandenen Klangbilder fangen wir dann auf einer Hörspielkassette oder einer CD ein.
Die Klangraumgröße der “O-Ton Geschichten” (Geschichten im Originalton) wird durch die Kreativität, den Einfallsreichtum und natürlich die Phantasie der Gruppe bestimmt.

Die Begleitung und Anleitung einer Gruppe von bis zu 20 Kindern & Jugendlichen ist möglich.

Hörproben (bitte jeweils den blauen Button klicken):

“Der Bauernhof”

‘2010, Projektdauer: ca. 40 Minuten, beim “Kids Open” im Lindenpark Potsdam, 11 Kinder (5 -ca. 12 Jahre alt), Stehgreifgeschichte, Spielzeit: 4,17 Minuten

“Rettung für Kleopatra”

‘08, Projektdauer: 4 x 1,5h, 8 Kinder der 4. Klasse aus dem Hort der Kita Froschkönig in Potsdam, Spielzeit: ca. 10 Minuten

“Das Geheimnis vom Heiligen See”
‘07, Projektdauer: 5 x 90 Minuten, 4 Kinder 5. Klasse, Veranstalter: Treffpunkt Freizeit Potsdam, Spielzeit: ca. 13 Minuten

“Der geheimnisvolle Tiger”

‘05, Projektdauer: ein langer Nachmittagsspaziergang, 2 Kinder 6 Jahre alt, Spielzeit: ca. 10 Minuten

“Spiderman & Co”

‘05, Kinderbetreuung auf einem Potsdamer Restaurantschiff, Projektdauer: 30 Minuten, 3 Kinder, 8, 10 und 6 Jahre alt

“Die Geschichte für Isabel”

‘08, Projektdauer: 4 Stunden, 1 Kind, Musik spielt das Kind selbst

“Das Wunder der Fantasie”

`09, Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Potsdam und der Kunstschule Isenmann, Projektdauer: ~2 halbe Tage, 7 Kinder, Musik von Nora + Julia

R a d i o f e a t u r e

Ich halte zwei Karten in der Hand - auf der einen steht gekritzelt: Sorgen sind wie Hoffnungen, nur andersrum und auf der anderen: „Der sorglose Punkt ist überall.“ - gezeichnet Lotta.

Am Anfang war ein Bild. Das hab ich geträumt. Ein goldener Fleck und darüber in ganz kleiner Schrift geschrieben : sorgloser punkt.

Ich hab das Bild hergestellt, ausgestellt und ziemlich schnell verkauft.

Dann später doch reproduziert; einige Male; und immer wieder sehr schnell verkauft - diese meine kleine bildliche Definition vom sorglosen Punkt - meine spontane Ortsbestimmung.

Vielleicht haben sich die Leute gefreut, dass jemand für sie diesen Punkt oder Ort, oder was auch immer, für sie bestimmt oder einfach gefunden hat.

Aber hab ich das wirklich?

Ich hab lange darüber nachgedacht und schließlich machte ich mich auf die Suche:

Auf die Suche nach dem sorglosen Punkt.

Hm - und das absurderweise in einer Stadt, deren Hauptattraktion ein Schlosspark mit dem Namen „Sanssouci“ ist…

Ich wollte Papiere und schlechte Briefe, Amtspost und Parteizustellungen, papierne Ausverkäufe und Drohbriefe sammeln, entgegennehmen und aufhäufen, - sehen, ob etwas entsteht. Sehen was sich formt, wenn man das alles, die ganzen Sorgen und Ängste, beiseite schiebt, wegwischt, verbrennt – verformt?

Und dann am Tag der Wahl, dem Tag an dem wieder Papier verschoben und Entscheidungen von Bedeutung getroffen werden sollten, machte ich schon früh am Morgen einigen Potsdamern, die die Sonntagszeitung genossen hatten, Sorgen ob des Brandes, der getarnt als Kunst vor ihrer Haustür stattfinden sollte. Sie riefen das Ordnungsamt und die Polizei…

Ja, und leider konnten sich im Laufe des Tages nur wenige Potsdamer auf das Medium Papier einlassen, was, wie mir der extra für die Aktion angereiste Pressevertreter erklärte, daran läge, dass ich nicht als großer armeschwingender schwarzer Mann (was auch immer er damit gemeint haben mag) auf der „Brandenburger“ (Haupteinkaufsmeile) gestanden sei, der, wie er tatsächlich erklärte, auf jeden Fall für Aufmerksamkeit gesorgt hätte – und daran, dass ich wählen gegangen sei, was seiner Meinung nach unvereinbar wäre mit einer Aktionskunst wie der von mir erdachten…

Dafür aber konnten einige Potsdamer verbal meiner Suche nach dem sorglosen Punkt folgen und mir beim Finden behilflich sein, wie hier zu hören ist.

Ich bin sicher, dass meine Frage einigen Befragten kurz vor dem Einschlafen wieder in den Sinn kommen wird und einen Punkt machen in den Köpfen einen Klumpen vielleicht - vielleicht einen goldenen…

Können Sie mir sagen, wo ich den sorglosen Punkt finde?

(einfach zum Abspielen auf das kleine Play-Symbol klicken)

 

Cronica - Leben hören

 

Einander zuhören und voneinander lernen - dazu bietet sich hier, an drei bis fünf Nachmittagen, die Möglichkeit.

 

Ungeahntes Talent wird entdeckt und kleine Geschichten, Lieblingsmärchen und sogar persönliche Erinnerungen werden überdacht und gesammelt, um sie, nach einer einfachen Dramaturgieeinführung, gesprochen mit der eigenen Stimme, aufzunehmen. Später werden die Aufnahmen dann aufbereitet, mit Wunschmusik oder eigenem Gesang unterlegt oder umrahmt. Dieses ganz persönliche Hörspiel/Hörbuch geht dann als fertiges Produkt in Form einer CD zurück zum Macher oder der Macherin.

So entsteht ein Stück angehaltene Zeit, welches, nachdem das Cover der CD noch ein kreativ gestaltetes Gesicht bekommt, ein wundervolles Geschenk für Freunde und Familie sein kann.

Das Projekt „ Leben hören“ verbindet Generationen, und fördert den
interkulturellen und Generationenübergreifenden Austausch. Mit dem Projekt sollen außerdem regelmäßige Hörspiel- und Leseabende angeregt werden.

Honorar/Gruppentarif  oder einzeln/privat für das Angebot nach Absprache (bis 5 persönliche CDs inkl.)

Hörproben keine (zur Wahrung der Integrität)

zuletzt veranstaltet:

  • im “Haus der Kulturen und Generationen”  am Schlaatz Potsdam

 

 Artikel von Dezember 2005

 

In der Medienwerkstatt Postdam bin ich als Dozentin tätig:

Hörspiele - Im Reich der Klänge

Termine: 23./ 24. 06. 2010

Uhrzeit: 9. 30 - 17 Uhr

Dozent/in: Patricia Vester

Empfehlung:
Es sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig. Grundkenntnisse  am Computer sind wünschenswert.

Kosten: 10,00 € (gefördert von der mabb)
Kursnummer: 06-2010  Anmeldung hier!

Zweitägiges Seminar für Erzieher/-innen, Grundschullehrer/-innen und Sozialpädagogen/-innen.

Kinder machen schon früh Hörspielerfahrungen. Von Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg bis zu TKKG und den Drei ???- die Geschichten sind vielfältig. Wie aber klingt die eigene Stimme und was kann ich damit alles machen?  Wie können wir eigene Geschichten vertonen und was braucht man dafür? Kinder erfinden Geschichten - Jugendliche wollen sich erproben und das eigene Ich sprechen lassen.

Im Seminar erarbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Thema Hörspiel - von der Projektidee bis zur Realisierung. Sie werden angeleitet, unkompliziert und ohne großen technischen Aufwand Hörspielwerkstätten selbstständig zu veranstalten, Hörbücher herzustellen oder wiederverwendbare Geräuschesammlungen aufzunehmen.

Kinder entwickeln schnell große Begeisterung, Geräusche zu produzieren. Sie schulen dabei auch ihr Gehör, arbeiten an der persönlichen Wahrnehmung und können ungezwungen in andere Rollen schlüpfen. Eine spannende Projektarbeit, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam lernen. Die  Hörspiele können via Internet einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

www.verbalart.de

Inhalte:

• Methoden und Techniken zur kreativen Entwicklung einer Hörspielidee
• Praxisanregungen und Vorschläge zur Projektdurchführung mit Kindern und Jugendlichen
• Handhabung von Aufnahmetechnik (Mikrofone, MP3-Player, Loop Station)
• Rechtliche Fragen