Teilansicht “Säbelrasseln”, Aluminimblech, graviert, Gold betupft, 13 cm x 13 cm
Alles will raus… Alles will verarbeitet werden. Neue Formate auch…
Das Wort Säbelrasseln war mir völlig neu. An dem Abend als es ausgesprochen wurde wünschte ich die weibliche Variante an seine Stelle, um Entschlossenheit und Erkennen zu spüren…
Vielleicht sollte ich das Wort mehrfach illustrieren…?
Abstrakt, orphistisch zum Beispiel: “…Solange die Kunst nicht vom Gegenstand loskommt, bleibt sie Beschreibung, Literatur, erniedrigt sie sich in der Verwendung mangelhafter Ausdrucksmittel, verdammt sie sich zur Sklaverei der Imitation….”Delaunay 1912
P. unterwegs
Das Säbelrasseln unter Männern ist eigentlich ein Ritual, das dazu dient, möglichst einen Kampf mit Todesfolge zu vermeiden und dabei auch noch gut auszusehen. Dieses Verhalten gibt es nicht nur auch bei Naturvölkern, sondern in verschiedenen Abwandlungen ebenso bei Tieren.
Das weibliche Äquivalent ist, glaube ich, zumindest beim Homo Sapiens und bei Pferden, Stutenbissigkeit, beziehungsweise in der edleren Form, gegenseitige offenkundige Ignoranz.